Wie gleich sollten wir sein? - Gerhard Engel

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Wie gleich sollten wir sein?

Ungleichheit aus humanistischer Perspektive

Die sich in letzter Zeit erneut öffnende „Schere zwischen Arm und Reich“ lässt Forderungen aufkommen, sie durch bestimmte Umverteilungsmaßnahmen wieder weiter zu schließen. Gleichzeitig ist man sich aber auch bewusst, dass eine homogene Einkommens- und Vermögensverteilung kontraproduktiv und sogar ungerecht wäre. Das lässt die Frage aufkommen, ob es einen „idealen Punkt der Ungleichheit“ gibt, jenseits dessen entweder die Gerechtigkeit oder die Effizienz von Gesellschaften negativ betroffen ist. Aber ist die Frage überhaupt so richtig gestellt? Warum gibt es aus sozialwissenschaftlicher Sicht überhaupt soziale Ungleichheit? Wie weit können wir sie verringern, wieweit sollten wir sie verringern - vor allem, wenn man eine humanistische Perspektive einnimmt, nach der konkrete Lösungsvorschläge sowohl die Freiheit des Menschen als auch die Solidarität zwischen Menschen berücksichtigen müssen? - Im Anschluss an Rousseaus Antworten in seinem „Diskurs über die Ungleichheit“ wollen wir einige Antworten auf diese Fragen erörtern, wie sie sich aus der jüngeren sozialphilosophischen und sozialwissenschaftlichen Diskussion ergeben haben.

 
 
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